| Protokoll der Sitzung vom
Samstag, 10.11.2001: |
| 1. |
Bericht 1. Sprecher, Hajo Kobialka |
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Die Checkliste wurde erstellt und verschickt. |
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Der Nachbestimmungskurs Nacktschnecken
war leider nur von 2 Leuten besucht |
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Schwierige Nachbestimmungen nimmt Hajo
Kobialka entgegen. |
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Meldebögen hatte Hajo Kobialka mitgebracht
und ausgelegt, so dass sich jeder eine Zahl davon mitnehmen
konnte; weitere sollten durch Kopieren in "Eigenleistung"
erstellt werden, der aktuelle Meldebögen kann auch
im Internet heruntergeladen werden unter www.mollusken-nrw.de/forschung/Meldebogen.pdf |
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Nur wenige Leute haben bisher alte Daten
gemeldet, darunter Klaus Korn alleine ca. 500 (!) aus
25 Jahren; Hajo Kobialka nimmt gerne weitere Daten an
und wartet dringend darauf; die Einarbeitung der Daten
erfolgt fortlaufend, jedoch werden hier zusätzlich
Fördergelder benötigt. |
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Die Datenbank ist fertig; für NRW
liegen zur Zeit ca. 1200 Sätze vor, die schon eingearbeitet
sind; ca. 6000 Datensätze liegen insgesamt vor; 2
StUÄ's (Staatliche Umweltämter) haben schon
Daten gemeldet, die anderen melden hoffentlich noch. Für
einen vorläufigen Verbreitungsatlas werden ca. 25.000
bis 30.000 Datensätze benötigt (ein Datensatz
= eine Art von einem Fundort). Insofern ist jede Beobachtungsmeldung
wichtig (z.b. Helix pomatia im Hausgarten X). |
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Fördermittel wurden noch nicht aufgetrieben,
Hajo Kobialka hat in der Sache auch die LÖBF besucht. |
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Der 1. Rundbrief wurde versendet, an alle
"e-Mailer" soll er zukünftig aus Kostengründen
per e-mail versendet werden. |
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Das Treffen bzw. die Existenz des AK Mollusken
wurden in Natur & Landschaft und den LÖBF-Nachrichten
angekündigt. |
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Hajo Kobialka hat auf eigene Kosten eine
Homepage des AK Mollusken erstellt, die unter www.mollusken-nrw.de
erreichbar ist, auf der neben einer ausführlichen
Literaturliste auch alle Rundbriefe des AK, Termine oder
Links zu anderen Seiten zu finden sind, weiter noch der
Meldebogen, eine Checkliste, ein Forum usw.; die Seite
fand bei denen, die sie schon angesehen hatten ein rundweg
positives Echo! |
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Hajo hat eine Diplomarbeit in der Lippeaue
von Rainer Schlepphorst mitbetreut. |
| 2. |
Bericht Karl-Heinz Beckmann, Bibliothek |
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Zur Zeit sind ca. 660 Arbeiten für
NRW bekannt, davon sind im Bestand 1 und 2 des Arbeitskreises
ca. 620 Arbeiten vorliegend! |
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Es fehlen noch Arbeiten, u. a. von Dr.
Dr. Jungbluth. |
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Ein Nachtrag zur ersten Bibliographie von
JUNGBLTUH, H. J., ANT, H. & STANGIER, U. (1990): Bibliographie
der Arbeiten über die Mollusken in Nordrhein-Westfalen
mit Artenindex und biographischen Notizen. Malakozoologische
Landesbibliographien IV.- Decheniana 143: 232-306. Bonn
ist in Vorbereitung durch K.-H. Beckmann und Hajo Kobialka. |
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Ungefähr 100 Arbeiten sind für
die Meldebögen aufgearbeitet worden. |
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Gesucht werden noch ca. 15 bis 20 bekannte
Gutachten, Diplomarbeiten oder Doktorarbeiten, die nicht
vorliegen. |
| 3. |
Wahl der Sprecher, des "Bibliothekars" |
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Als erster Sprecher wurden Hajo Kobialka
bestätigt, gleiches gilt für den zweiten Sprecher
Dr. Joseph Boscheinen und den "Bibliothekar"
Karl-Heinz Beckmann. Alle wurden einstimmig gewählt. |
| 4. |
Treffen des AK Mollusken |
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Das nächste Treffen findet vom 7.6. bis zum 9.6.
auf Einladung von Herrn Dr. Terlutter in der Naturschutzstation
Heiliges Meer statt. Übernachtungen können
sehr preisgünstg direkt in der Station gebucht
werden. Als Schwerpunkt ist neben Exkursionen zu dem
sehr jungen Erdfallsee und in die Umgebung (Heide, Moor...)
die Bestimmung schwieriger Arten vorgesehen.
Das Treffen 2003 wird evtl. über die LUA laufen
gelassen, da dann Mittel zur Verfügung stehen könnten
(wird noch geklärt).
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| 5. |
ABÖL-Mitgliedschaft |
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Herr Prof. Ant wird gebeten, den AK Mollusken als Mitglied
in der ABÖL vorzuschlagen.
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| 6. |
Verbreitungskarten |
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Die Verbreitungskarten müssen zur
Zeit mit Hajo Kobialka als Coautor erstellt werden, da
der AK kein eigenes Kartenprogramm hat und nur Hajo Kobialka
eine Lizenz für ein solches besitzt. Weitere Möglichkeiten
wurden diskutiert.
Der Umgang mit den Karten und Daten wurde vielschichtig
diskutiert, wobei die überwiegende Mehrheit des AK
mit einer Weitergabe der Daten an Dritte einverstanden
war.
Von öffentlich zugänglichen Verbreitungskarten
können folgende Impulse ausgehen:
· Forschungsfragen können angeregt werden.
· sind Ansporn, da sie Resonanz zeigen
· zeigen Ausbreitungstendenzen bei sich ausbreitenden
Arten
· können Arbeitshinweise für z. B. Nachsuche
geben
· zeigen Häufigkeiten an, z. B. die Artenzahl
je Quadrant
· können historische Entwicklungen anzeigen,
da die Aktualität der Meldung über ein grobes
Raster erkennbar ist 1880-1955, 1955-1980, 1980-2000 und
ab 2001 |
| 7. |
Sonstiges |
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Ansonsten sei noch auf einige bemerkenswerte
Erkenntnisse der Anwesenden hingewiesen, wie z. B., dass |
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Nacktschnecken eigentlich keine Schnecken
sind. |
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Schnecken, die nicht auf tropischen Inseln
vorkommen, eigentlich auch keine Schnecken sind. |
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Schnecken mit über 2mm Gehäusehöhe
als mittelgroß angesehen werden, solche mit mehr
als 5mm Gehäusehöhe als groß. |
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Schnecken mit über 25mm Gehäusehöhe
überhaupt nicht als Schnecken angesehen werden. |
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eine neu entwickelte Suchmethode darin
besteht, sich zu überlegen, wo ein Mann urinieren
würde und dann genau dort zu suchen (was u. a. zu
phänomenalen Erfolgsquoten auf Madeira führte;
die sogenannte BECKMANNSCHE Methode; ein Vortrag zum nächsten
Treffen wurde angefragt). |